Windpark Rehfeld

Monitoring Fledermäuse


Im Auftrag von eno-energy ist hochfrequent derzeit für das Fledermaus-Monitoring im Windpark Rehfeld (Brandenburg) verantwortlich. Mit der Untersuchung soll gewährleistet werden, dass beim Betrieb der Anlagen in den kommenden Jahren möglichst geringe Beeinträchtigungen für Fledermäuse entstehen. Ziel ist vor allem die effektive Minimierung des Kollisionsrisikos für die Tiere. Gerade während der Zugzeit im Herbst halten sich einige Fledermausarten verstärkt in größeren Höhen auf und gelangen daher in den Gefahrenbereich um die Rotoren.

Mittels moderner Ultraschallgeräte zur Dauerüberwachung werden dazu Fledermausaktivitäten im Gondelbereich der Anlagen über einen Zeitraum von mehreren Jahren erfasst. Das gibt Aufschluss über wetterbedingte und saisonale Aufkommen der Tiere in der Höhe. In Verbund mit der gezielten Schlagopfer-Nachsuche unter den überwachten Anlagen (Büro Regioplan, Weißenfels) können so tatsächliche Schlagrisiken herausgearbeitet werden. Darüber hinaus führen wir im unmittelbaren Umfeld des Windparks Netzfang-Untersuchungen durch, um das im Gebiet insgesamt vorhandene Artenspektrum zu analysieren.

Die Energiewende ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Aber auch bei der Nutzung sauberer, erneuerbarer Quellen muss der Schutz der heimischen Fauna beachtet werden, damit „grün“ auch wirklich „grün!“ bleibt.

 

Windpark_Fledermausperspektive

Windpark Rehfeld aus der Fledermaus-Perspektive

WP Rehfeld Abendsegler

Großer Abendsegler – eine kollisionsgefährdete Fledermausart

WP Rehfeld Netzfang

Netzfang – Welche Arten leben im Windpark?